Unabhängiger Ratgeber für Eltern zu Lernspielen zu Hause. Kein Förderzentrum und kein Geschäft, ohne Verbindung zur früheren Website unter dieser Domain. Fragen zur Entwicklung Ihres Kindes besprechen Sie bitte mit Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt und mit Fachleuten.

Aufgaben

Aufgaben für den Alltag

Damit Spielen zur Gewohnheit wird, brauchen Sie keinen ganzen Abend. Eine kleine Aufgabe am Tag, eingebaut in den gewohnten Ablauf, genügt. Unten finden Sie eine Spielwoche: jeder Tag mit eigenem Ort und eigenem kurzen Spiel. Die Reihenfolge können Sie ändern, beliebte Tage einfach wiederholen.

Ein kleines Spiel jeden Tag bringt mehr als ein großes Spielfest einmal im Monat, nach dem alle erschöpft sind.

— Von der Redaktion

So ist diese Rubrik aufgebaut: Die Aufgaben sind nach Tagen geordnet und brauchen nichts außer gewöhnlichen Haushaltsgegenständen. Wenn ein Tag nicht gut läuft, lassen Sie die Aufgabe einfach aus: Diese Woche soll Freude machen und ist kein Plan, der erfüllt werden muss.

Die Spielwoche

  1. Montag: zu Hause

    Verstecken Sie im Zimmer ein kleines Kuscheltier und helfen Sie mit „wärmer“ und „kälter“. Dann tauschen Sie die Rollen: Jetzt versteckt Ihr Kind, und Sie suchen.

    Hinweise in Worten üben das Verständnis für Richtungen: rechts, unter, hinter, zwischen.

  2. Dienstag: in der Küche

    Während das Abendessen kocht, geben Sie Ihrem Kind eine Schüssel mit Getreidekörnern und einige Löffel in verschiedenen Größen. Es kann umschütten, vergleichen, wo mehr ist, und eine große, im Korn versteckte Figur suchen. Spielen Sie nur in der Nähe und unter Aufsicht und nehmen Sie für Kleinkinder keine kleinen Körner.

    Nach dem Spiel räumen Sie die Körner gemeinsam weg: Auch das gehört zur Aufgabe.

  3. Mittwoch: beim Spaziergang

    Zählen Sie gemeinsam: die Stufen vor der Haustür, gelbe Autos, die Bäume bis zur Kreuzung. Ihr Kind darf selbst bestimmen, was heute gezählt wird.

  4. Donnerstag: unterwegs

    In Bus und Bahn oder in der Warteschlange spielen Sie Wortspiele: Nennen Sie abwechselnd Dinge, die grün sein können, oder überlegen Sie, was im Koffer eines Riesen liegen könnte. Mitnehmen müssen Sie nichts.

  5. Freitag: am Tisch

    Holen Sie ein einfaches Brettspiel mit Spielzügen hervor oder erfinden Sie eines auf einem Blatt Papier: ein Weg aus Feldern, Spielfiguren aus großen Knöpfen. Sagen Sie laut, wer an der Reihe ist, und lassen Sie Ihr Kind nicht jedes Mal absichtlich gewinnen.

    Wenn Ihr Kind enttäuscht ist, schlagen Sie eine weitere kurze Runde oder ein anderes Spiel vor.

  6. Samstag: Rollenspiel

    Schlagen Sie ein Thema vor – Wanderung, Café, Tierarztpraxis – und lassen Sie Ihr Kind die Rollen verteilen. Sie können der Gast sein, der Fragen stellt, statt Regie zu führen.

  7. Sonntag: vor dem Schlafen

    Ein leises Spiel im Bett: Erinnern Sie sich an drei schöne Erlebnisse des Tages oder denken Sie sich abwechselnd aus, was der Teddybär träumen wird. Sprechen Sie langsam und leise, damit das Spiel beim Zur-Ruhe-Kommen hilft.

  • Spielideen

    Kurze Spielideen nach Fähigkeiten: worum es geht, was das Spiel übt und wie Sie es leichter oder schwieriger machen.

  • Methoden

    Sinnvoll spielen: Das Kind führt, der Erwachsene beschreibt, Fehler und Wiederholungen gehören zum Spiel.

  • Fragen

    Antworten zur Sicherheit, dazu, was tun, wenn ein Spiel nicht klappt, und zu Bildschirmen in der Familie.

Quellen

  • Redaktionelle Inhalte des Ratgebers Lucky Kid
  • Empfehlungen von Kinderärztinnen und Kinderärzten zur Sicherheit von Spielzeug zu Hause (allgemein gehalten)

Die Inhalte des Ratgebers sind allgemein gehalten und stützen sich auf Anleitungen von Spielzeugherstellern, allgemeine Sicherheitshinweise von Kinderärztinnen und Kinderärzten sowie die Erfahrung der Redaktion. Jedes Kind spielt und wächst in seinem eigenen Tempo. Passen Sie die Ideen deshalb an Ihr Kind an und besprechen Sie Fragen zu seiner Entwicklung mit Fachleuten.