Spielen ohne Anschaffungen
Wörter und Reime, Gegenstände nach Farbe und Form suchen, Schritte beim Spaziergang zählen, Küchenspiele mit Getreidekörnern und Löffeln – nur unter Aufsicht eines Erwachsenen. Alles Nötige ist schon zu Hause.
Unabhängiger Ratgeber für Eltern zu Lernspielen zu Hause. Kein Förderzentrum und kein Geschäft, ohne Verbindung zur früheren Website unter dieser Domain. Fragen zur Entwicklung Ihres Kindes besprechen Sie bitte mit Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt und mit Fachleuten.
Themen
Ein und dasselbe Spiel sieht bei einem Kleinkind anders aus als bei einem Erstklässler: Regeln, Rollen und Fragen ändern sich. Unten finden Sie die Themen in zwei Gruppen – für Vorschulkinder und für Grundschulkinder. Die Einteilung ist nur ungefähr: Wenn Ihr Kind sich für etwas interessiert, das für Ältere gedacht ist, probieren Sie es ruhig gemeinsam aus.
Ein gutes Spielthema ist eines, zu dem Ihr Kind am nächsten Tag von selbst zurückkehrt.
So ist diese Rubrik aufgebaut: Zu jedem Thema beschreiben wir kurz, wie es zu Hause aussieht, und verweisen auf die Rubrik, in der es ausführlicher behandelt wird. Hier finden Sie außerdem den Katalog der Beiträge, die die Redaktion separat veröffentlicht.
Themen, bei denen Anfassen, Benennen und Wiederholen im Mittelpunkt stehen.
Wörter und Reime, Gegenstände nach Farbe und Form suchen, Schritte beim Spaziergang zählen, Küchenspiele mit Getreidekörnern und Löffeln – nur unter Aufsicht eines Erwachsenen. Alles Nötige ist schon zu Hause.
Ein Kaufladen aus Bauklötzen, ein Krankenhaus für Kuscheltiere, eine Zugfahrt auf Stühlen. Das Kind probiert Rollen aus, spricht über Gefühle und lernt, eine zusammenhängende Geschichte zu erzählen.
Große Teile, die sich mit kleinen Händen leicht verbinden lassen. Wichtiger als ein Ergebnis wie auf dem Bild sind freies Bauen und das Gespräch darüber, was entstanden ist.
Themen, bei denen Regeln, Strategie und längere Projekte dazukommen.
Kooperative Spiele lehren, gemeinsam zu handeln, Wettbewerbsspiele, jeden Ausgang gelassen hinzunehmen. Wählen Sie verständliche Regeln und kurze Partien und suchen Sie selbst anhand der Altersangabe aus.
Labyrinthe auf Papier, Knobeleien mit Streichholzschachteln, Figuren aus Einzelteilen zusammensetzen. Das Kind lernt, bei der ersten Schwierigkeit nicht aufzugeben und um einen Hinweis statt um die fertige Lösung zu bitten.
Wie Sie sich in der Familie über die Bildschirmzeit einigen und wie Sie gute Ideen vom Bildschirm in ein echtes Spiel am Tisch übertragen.
Hier erscheinen nach und nach eigenständige Beiträge darüber, wie Kinder zu Hause spielend lernen. Die Redaktion schreibt sie auf Deutsch eigens für diese Sprachversion des Ratgebers.
Im Katalog gibt es noch keine eigenständigen Beiträge. Sobald sie erscheinen, finden Sie die Links in dieser Liste.
Kurze Spielideen nach Fähigkeiten: worum es geht, was das Spiel übt und wie Sie es leichter oder schwieriger machen.
Eine Spielwoche: jeden Tag eine kurze Aufgabe – zu Hause, in der Küche, beim Spaziergang und unterwegs.
Was Sie zu Hause zum Spielen bereithalten und welche Dinge besser außer Reichweite kleiner Kinder bleiben.
Die Inhalte des Ratgebers sind allgemein gehalten und stützen sich auf Anleitungen von Spielzeugherstellern, allgemeine Sicherheitshinweise von Kinderärztinnen und Kinderärzten sowie die Erfahrung der Redaktion. Jedes Kind spielt und wächst in seinem eigenen Tempo. Passen Sie die Ideen deshalb an Ihr Kind an und besprechen Sie Fragen zu seiner Entwicklung mit Fachleuten.